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Zu einem Antrittsbesuch in die Paderborner Bonifatiuswerk-Zentrale gekommen war am heutigen Donnerstag Pfarrer Simon Rapp, der neue Bundespräses des Bundes der deutschen katholischen Jugend. Dort traf er mit Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, zu Gesprächen zusammen, die neben der gegenseitigen Information insbesondere das Ziel der weiteren Zusammenarbeit verfolgten.

BDKJ-Präses Simon Rapp und Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen
Rapp bedankte sich im Namen des Verbands für die aktive Begleitung durch das Diasporahilfswerk, das den Verband seit vielen Jahren unter anderem bei der 72-Stunden-Aktion und verschiedenen verbandlichen Projekten in den Diaspora-Gebieten unterstützt. Bei der seiner Aktion "Weihnachtsmannfreie Zone" arbeitet das Bonifatiuswerk zudem seit 2009 mit dem BDKJ als Kooperationsapartner zusammen. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen des Gesprächs mögliche Formen der Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit erörtert.
Zentrale Themen des Gesprächs waren Ideen und Impulse für die Begleitung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die Großstadt-und Landpastoral im Fokus der Jugendarbeit sowie nicht zuletzt die Situation der katholischen Jugendverbände in der Diaspora – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern. Laut Rapp ist die Diaspora zunehmend in Blick des BDKJ und seiner Mitgliedsverbände gerückt, denn die Kirche in der Diasporasituation ist auch für die Jugendpastoral prägend: Der BDKJ wolle diese Situation kennen und verstehen lernen und als Bereicherung in die Jugendpastoral einbringen. So ließ sich gerade die missionarische Pastoral als ein gemeinsames Anliegen von Bonifatiuswerk und BDKJ ausmachen, das seinen Einfluss auf konkrete zukünftige Schritte wie gemeinsame Glaubenskampagnen oder gemeinsame Projekte im Jugendbereich haben könnte.
(kk)