BONIFATIUSWERK VERKÜNDET GEMEINSAMEN WETTBEWERB

Europawoche in Paderborn gestartet

Läuteten gemeinsam die Europawoche ein (v.l.): Julian Heese (Bereichsleiter "Missionarische und diakonisch Pastoral" im Bonifatiuswerk), Maksym Onyshchenko (Vizekonsul des Generalkonsulats der Ukraine in Düsseldorf), Dr. Cesare Trecroci (Konsul des italienischen Konsulats Dortmund),  Hans-Bernd Janzen (stellv. Landrat), Dr. Ulrike Kurth, Vorsitzende des Westfälischen Forums, Dieter Honervogt (stellv. Bürgermeister Stadt Paderborn), Ornella van Tongern, Vorstandsvorsitzende Freundeskreis Mantua, André Wiersig (Extremschwimmer und UN-Botschafter der Ozeane) und Matthias Micheel (Erzbistum Paderborn). (Foto: Lea Horstmann)
Läuteten gemeinsam die Europawoche ein (v.l.): Julian Heese (Bereichsleiter "Missionarische und diakonisch Pastoral" im Bonifatiuswerk), Maksym Onyshchenko (Vizekonsul des Generalkonsulats der Ukraine in Düsseldorf), Dr. Cesare Trecroci (Konsul des italienischen Konsulats Dortmund), Hans-Bernd Janzen (stellv. Landrat), Dr. Ulrike Kurth, (Vorsitzende des Westfälischen Forums), Dieter Honervogt (stellv. Bürgermeister Stadt Paderborn), Ornella van Tongern, (Vorstandsvorsitzende Freundeskreis Mantua), André Wiersig (Extremschwimmer und UN-Botschafter der Ozeane) und Matthias Micheel (Erzbistum Paderborn). (Foto: Lea Horstmann)

05.05.2023

Positiv statt negativ: Angesichts vieler herausfordernder Situationen, die auch die Menschen in allen Teilen der Europäischen Union gerade zu meistern haben, zeigen die Initiatoren der Europawoche zuversichtliche und ermutigende Perspektiven auf. Unter dem Motto "Positiv – innovativ – konstruktiv" wurde die Europawoche des Westfälischen Forums für Kultur und Bildung am Freitag im Paderborner Rathaus offiziell eröffnet. Das Programm ist in diesem Jahr geprägt von Diskussionen, Exkursionen, Workshops und Konzerten rund um das Thema Europa. Dadurch sollen das gegenseitige Verständnis innerhalb Europas sowie das europäische Erbe gepflegt und ins Gedächtnis gerufen werden.


Christliche Wurzeln stärken

"Für uns als Bonifatiuswerk ist klar: Das Christentum in Europa ist kein verstaubtes Zeugnis von längst Vergangenem, sondern eine vitale – jedoch manchmal unbewusste – Quelle vieler Menschen, aus der sie leben. Dieses 'passive Wissen' gilt es zu aktivieren und diejenigen, die im christlichen Glauben verwurzelt sind, zu stärken. Ebenso ist es eine Notwendigkeit, die Inhalte des christlichen Glaubens positiv, innovativ und konstruktiv zu vermitteln. Nur wer seine Quellen kennt, aus denen er schöpft, kann zukünftige Krisen und Herausforderungen – im persönlichen Leben und in der Gesellschaft – reflektiert, selbstbewusst und tolerant meistern", sagte Julian Heese, Bereichsleiter "Missionarische und diakonische Pastoral", während des Festaktes.


Bejahendes Zeichen für Europa setzen

Neben dem stellvertretenden Bürgermeister, Dieter Honervogt, und dem stellvertretenden Landrat, Hans-Bernd Janzen, kamen unter anderem auch der Vizekonsul des Generalkonsulats der Ukraine, Maksym Onyshchenko, und der Konsul des italienischen Konsulats, Dr. Cesare Trecroci, ins Paderborner Rathaus, um ein hoffnungsvolles und positives Zeichen für Europa zu setzen.

"Paderborn und Europa – das passt einfach zusammen", betonte Honervogt. Schließlich läge Paderborn im Herzen Europas und pflege mit der französischen Stadt Le-Mans die älteste Städtepartnerschaft Europas. "Für mich wird Europa nicht nur in Brüssel gemacht, sondern vor allem an der Basis, an Tagen und bei Konferenzen wie diesen", so der Politiker. 

Dr. Ulrike Kurth, Vorsitzende des Westfälischen Forums, ging in ihrer Begrüßungsrede auf das Motto der diesjährigen Europawoche ein: "Positiv, das meint bejahend, 'Ja' sagen zu Europa, gute Werte vermitteln, aber auch konkret werden. Dabei wollen wir uns durch immer neue Impulse verbessern, einfallsreich sein – eben innovativ. Das Ganze möchten wir konstruktiv machen. Wir wollen ein konstruktives Miteinander fördern. Dafür bedarf es des gegenseitigen Respektes und vor allem des Austausches."


Gemeinsamer Wettbewerb "Quellen in unserem Leben"

Gemeinsam mit dem Westfälischen Forum für Kultur und Bildung startet das Bonifatiuswerk einen Wettbewerb. Unter dem Motto "Quellen in unserem Leben" sollen Menschen dazu ermutigt werden, sich auf die Suche nach den Quellen zu begeben, die ihnen Kraft im Alltag schenken. "Mit dem Wettbewerb möchten wir dazu anregen, diese ganz persönlichen Kraftquellen darzustellen, abzubilden oder aufzuschreiben. Entweder als Bild oder Skulptur, als Video, Gedicht oder Kurzprosa", erklärte Heese den Wettbewerb. Die Ergebnisse sollen in der Europawoche 2024 präsentiert und die Gewinner prämiert werden.

Zur Ausschreibung

Die Glaubenshilfe des Bonifatiuswerkes unterstützt die Europawoche des Westfälischen Forums für Kultur und Bildung mit einer Fördersumme in Höhe von 6.500 Euro.

(Stadt PB/thmei)