REFLEXION & VERBESSERUNG

Spenderbefragung: 99 Prozent bewerten Projektförderung in Diaspora-Regionen positiv

Mehr als 15.000 Haushalte wurden für die Spenderbefragung kontaktiert. (Foto: freepik.com)
Mehr als 15.000 Haushalte wurden für die Spenderbefragung kontaktiert. (Foto: freepik.com)

21.02.2025

Das Bonifatiuswerk hat vergangenes Jahr eine groß angelegte Umfrage zur Einschätzung der Arbeit des Hilfswerkes durchgeführt. 16 Fragen wurden an mehr als 15.000 Empfänger in Deutschland verschickt. So bewerteten 99 Prozent aller Umfrage-Teilnehmer die Projektförderung des Bonifatiuswerkes in den Diaspora-Regionen positiv (41 Prozent "sehr gut", 54 Prozent "gut", vier Prozent "befriedigend"). Auch die Spenderberatung wurde ähnlich gut benotet (32 Prozent "sehr gut", 58 Prozent "gut", sieben Prozent "befriedigend"). "Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und die Zufriedenheit, die die Umfrageergebnisse widerspiegeln", sagt Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen. "Die vielen positiven und persönlichen Rückmeldungen zu unserer Arbeit berühren uns, helfen uns aber ebenso unsere Arbeit zu reflektieren und zu verbessern." 

Für die rund 500 Personen, die die Umfrage ausgefüllt haben, ist die zentrale Aufgabe des Bonifatiuswerkes klar: "Unterstützung von sozialen Projekten und Einrichtungen in der Diaspora", "Ermutigung und Begleitung von Christen", "Förderung von kirchlichen Bauten und Fahrzeugen" und "Festigung und Verbreitung christlichen Glaubens in der Diaspora (die eigentlich überall ist)" lauten einige Beispiele. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden zudem gebeten, den vier Hilfsarten des Bonifatiuswerkes eine Zahl von 1 (sehr wichtig) bis 6 (unwichtig) gemäß der eigenen Präferenz zuzuweisen. Im Durchschnitt wurde die Kinder- und Jugendhilfe mit 1,4 bewertet, die Glaubenshilfe mit 1,5, die Bauhilfe mit 2,1 und die Verkehrshilfe mit 2,6.

Wichtige Gründe, für die Anliegen und die Hilfen des Bonifatiuswerkes zu spenden, waren das Vertrauen in die Arbeit des Hilfswerkes, die Tatsache, dass es sich für Christen in Minderheitensituationen einsetzt, der nach Auffassung der Umfrageteilnehmer transparente Umgang mit den Spenden sowie die zeitgerechte Weitergabe der Inhalte des Glaubens und die christliche Nächstenliebe. Für Spenderinnen und Spender ist der christliche Glaubensbezug des Bonifatiuswerkes zentral - 78 Prozent der Befragten gaben ihn als sehr wichtigen Grund für ihre Unterstützung an, 18 Prozent als wichtigen. Hohe Bekanntheit hat in diesem Zusammenhang der Diaspora-Sonntag (88 Prozent), der traditionell am dritten Sonntag im November stattfindet und besonders auf die Herausforderungen katholischer Diaspora-Christen aufmerksam macht.

Die Umfrage bot auch die Gelegenheit, Anregungen zu geben. So wurde der Wunsch geäußert, die Weitergabe von Informationen stärker zu digitalisieren. Eine weitere Rückmeldung war "Danke für Ihr Engagement. Bleiben Sie weiter Christus, der Lehre der Kirche und dem Zeugnis für die Liebe Christi in Wort und Tat treu", eine andere "Ich bin froh, dass es dieses Werk gibt und staune über den schnellen Dank und die gute Projektauswahl".

(hes)